Samstag, Oktober 14th, 2006

Daily Archive

Chandigar

Posted by on 14 Okt 2006 | Tagged as: Allgemein

Eindrucksvoll diese Stadt, war ja nur ein kurzer Einblick… Nun sitz ich vor meiner ersten Übernachtbusreise zum ersten mal in nem Nobelhotel gegenüber dem Busbahnhof, nochmal richtig in Ruhe vollgefressen, und das auf Nobellevel. Sogar mit nem Bir, wird wohl 250Rp/5eur kosten, was etwa zehn mal so viel ist wie nebenan… Übrigens, zur Reisekasse, gerade gehn die ersten 150eur zur Neige. Und ich hab nich schlecht gelebt, viel gereist, schön.

Aber nun, warum ich überhaupt nochmal schreiben mußte, hab ja gerade heut keine Fotos machen können (brauch erstmal ne Steckdose zum Akkuladen) bin beeindruckt, hätt ich hier nicht erwartet. Die Stadt ist bunt, und ich war grad im Steingarten (‚Rock Garden‘) Wow, der Künstler war echt krass drauf.  Ist schwer zu beschreiben, Skulpturen und ganze Landschaften aus Stein, teilweise Porzellan oder auch einfach gleichmässig einbetonierten kaputten Steckdosen. Zwischendurch künstliche Tempelfassaden, Wasserfälle, unglaublich.

Zu dieser location passt Musik, klar. War aber alles ruhig, bis, ja in einem Teil war so eine Art Volksfestplatz, bunt, mit Kamelreiten, coolen Punjabi-DJs und Dosenwerfen und was nicht noch. Bunt, lebendig, schön. Hat mich an Berlin im Sommer erinnert, nur in ner surrealen Szenerie und eben in Indien, mit meiner Lieblingsmusik.

Dort um die Ecke wurde auch noch ein Bankett vorbereitet, sah alles recht nobel aus, aber die Leute waren bunt gemischt und haben sich wohlgefühlt.

Insgesamt ne schöne Überraschung. Mal schaun wies weiter geht, morgen bin ich in Manali, hoffentlich. Und jetzt trink ich mal mein Bier aus und zahl…

Und ab nach Manali

Posted by on 14 Okt 2006 | Tagged as: Allgemein

Na, heut gibts mal nicht viel Text. Bin mit drei Busstops grad mal bis Chandagar gekommen und hab noch gar nicht soviel erlebt.

Obwohl, heut hab ich im Bus gefragt, ob ich richtig bin, und tatsaechlich bin ich vom einzig englischsprechenden Studie im Bus eingeladen wurden. soviel zu Touripreisen. 😉 Dann von Yamunanagar nach Ambala, von dort nach Chandagar und da am Busbahnhof die interessante Mitteilung, dass der Bus nach Manali etwa 10 Stunden braucht.

10 Stunden, na nicht schlecht. Also hab ich mich entschieden, ueber Nacht zu fahren, mal schauen ob das ne gute Entscheidung war. Morgen frueh bin ich (wohl voellig zerstoert) in Manali, gegen halb 7. Soll uebrigens ein „sleeper“ sein, mal schauen ob es Kopfkissen im Bus gibt.

# Neue Batterien gekauft, auch nich besser. Also Ladegheraet und Akkus besorgt und morgen werd ich Akkus laden. Solange gibts wohl keine Fotos # Hier gibts als Sehenswuerdigkeit nen Rock Garden, na mal schauen obs der bringt #

JMIT Radaur 2

Posted by on 14 Okt 2006 | Tagged as: Allgemein

cimg0118.JPGDer zweite und letzte Tag am JMIT Radaur ist nun vorbei, war stressig aber wieder interessant und schön. Früh morgens kamen nur zwei Studies zum LEGO-Basteln, was auch nicht schlecht war, war ja auch nur ein LEGO-Mindstorms-Satz da. Ich hab mit Arun gefrühstückt, während die Studies einen LEGO-Roboter gebaut haben. Überraschend war, daß die beiden offensichtlich noch nie mit Plastebausteinen 😉 gespielt hatten. Verständlich, aber gabs halt in D-land noch nie, also nich dran gedacht.

Danach Mesh-Netz testen. Fiel ins Wasser, erst war um 9.20h geplant, aber Frühstück kam etwas spät, dann hier ein Gepräch, dort ein guten Morgen und es war schnell später, dann mußte Arun los, also Thema gewechselt.

Einführung in Linux gegeben. Am Vortag waren etwa 40 Studies da, heut waren weniger – eigentlich hatten die alle andere Fächer, aber für die Gelegenheit wurden die je nach Wichtigkeit ihrer Kurse freigestellt. Heute insgesamt genauo viele Teilnehmer, aber mit mehr Abwechslungen, naja, etwas chaotisch, aber indisch, gemütlich und schön.

Erstmal Windows-Linux Vergleich, dann etwas über die Geschichte von Linux/Unix erzählt und anchliessend in mehreren Durchgängen das System grob erklärt, um dIe Grundlegende Differenz zu Windows, die ‚mächtige Konsole‘ zu verdeutlichen.

Stromausfälle und das teilweise Fehlen des Nameservers oder des Gateways haben direkt praktisch die Netzwerktauglichkeit von Linux zeigen können. Danach haben mich Studies angesprochen, die meinten, daß sie so viel direkter das Netzwerk etc. verstanden haben, als bei einer in solchen Fällen klassischen Windows-Probierorgie.

Ich hab den Lehrern empfohlen, für die Studies, die im allgemeinen keinen eigenen Computer haben, ein Testnetzwerk mit zehn gleichen Linux-Rechnern (images) und root-access für die Nutzer als Spielwiese bereitzustellen. Der Rest kommt von allein, wenn sie mehr als surfen können mit den Kisten.

Besuch von einem Dozenten vom Ambala College for Engineering and Applied Research gehabt, der mich dorthin eingeladen hat. Sie nutzen dort erfolgreich Linux in der Ausbildung. Mal schauen, liegt etwa in der Mitte zwischen Dharamsala und Delhi, also vielleicht auf dem Weg dorthin.

cimg0123.JPGcimg0125.JPG 

Abends von der Institutsleiterin Frau Pariza verabschiedet, sie kommt vielleicht auch zum WSFII nach Dharamsala (mit Studies?), also auch hier Interesse geweckt. Danach nochmal in die Stadt (Radaur), mit ein paar Studies durch die Gegend gestreift und Abend gegessen und dabei interessante Gespräche gehabt. Mehrfach wurde darauf hingewiesen, daß hier in Indien die Eltern die Hochzeit arrangieren, also nix mit Liebe oder so. Naja, musst ich halt sagen, daß es in D-land anders läuft. Aber auch nicht einfach ist. 😉

# Die Batterien sind entweder zu alt oder zu blöd, jedenfalls ist KodakXtralife für meine Kamera nicht geeignet, wenn in Delhi erworben. # Morgen hoffentlich früh nochmal ans Netz, dann gibts paar Bilder und paar email-Antworten, bin echt nicht mal ne Weile länger ans Netz gekommen #