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Ella

Posted by on 25 Nov 2013 | Tagged as: ... ? ..., Sri Lanka

Lief doch alles nach Plan. Erst gings Freitag nach Kandy, ne elend lange Busfahrt im Luxusbus mit Klimaanlage und TV. Natuerlich gabs irgendsoein lokales Religionsgemetzel, schrecklich, ekelhaft. Egal, abends kurz Kandy angeschaut und gewusst, dass ich da nich bleiben wollte.

Samstag war dann Zugtag, mitm Bummelzug quer durch die Berge, durch Teeplantagen, durch traumhafte Taeler 7 Stunden bis nach Ella, ein Bergdorf am anderen Ende der Welt. Mal fast bis auf zweitausend Meter, dann wieder runter, und nachmittags in Ella auf etwa 1000m angekommen. Nach einigen Fehlversuchen hatte ich dann auch ne prima Unterkunft gefunden, ueberm Dorf mit Balkonblick auf Berge, nen Wasserfall und, klar, Teeplantagen.

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Der Weg zur Unterkunft is klassisch, erst ein Stueck de Strasse lang (ausweichen wenn ein Bus kommt!), dann paar Meter auf den Bahnschienen (ausweichen wenn ein Zug kommt!) und dann nur noch den Berg rauf, fein.

Heut hab ich dann die Iduelle gleich genossen, viel gelesen, Wasserfall angeguckt und sogar etwas gewandert, vom little Adams Peek hab ich die Umgebung bestaunt. Jaja, gibt auch Bilder, aber spaeter, so isses eben.
Und sonst? Frag ich mich, womit ich mich ablenken werde, jetzt wo alle 3kg Buecher ausgelesen sind? Da muss wohl dann morgen dochnnoch mal ne Ganztagswanderung her, hilft ja nix. Und danach werd ich mich wohl wieder Richtung Kueste begeben, soll ja auch ganz schoen sein, schaun wir mal…

alt aber gut!

Posted by on 26 Apr 2013 | Tagged as: ... ? ...

Nachdem das Taucherlebnis irgendwann mal vorbei sein mußte, hab ich mir also nach paar alte Steine angeschaut. Gibt ja da so einige in Ägypten, zum Beispiel in der Wüste, die man drei Stunden durchquert wann man von Safaga nach Luxor kommen will. Noch spektakulärer sind dann eigentlich die bemalten und zu spezifischen Formen arrangierten Steine, die direkt in der ehemaligen Hauptstadt Theben (das 100-torige!) zu finden sind.

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Luxor, aufgeräumte Touristadt, der es vor allem an Touristen fehlt. Gibt nämlich gerade keine. Was es zum Vergnügen macht, die ganzen Kulturstätten zu besuchen und dort Fotos ohne rumlaufende Massen zu knipsen. Und selbst bin ich dann auch zur Attraktion geworden, Ägypter konntens nich lassen sich mit mir (Touri! Lange Haare!) photographieren zu lassen. Schwierig war da nur der Umgang mit den Tourikramverkäufern, die haben natürlich auf ihren Teil der Tourismus-Finanzierung gehofft, aber leider meist vergebens.

Karnak Tempel
Luxor Tempel
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Insgesamt, Luxor is herrlich. Wenn man das eh schonmal sehen wollte, ist gerade ne prima Zeit, nix los eben. Und Luxor ist ne schöne Stadt, ägyptisch, aber sehr aufgeräumt. Sieht bissl aus wie die Schweiz, ordentlich, grün, nur die schneebedeckten Berge fehlen dort. Nebenbei gibts viel zu gucken und zu lesen, wenn man denn der Sprache der Alt-Ägypter (hieroglyphisch) mächtig ist. Kann ich natürlich fließend. Angucken.

Und nun, seit vier Tagen, bin ich endlich wieder zu Hause. Juhuu, Rostock, nix geht über die Freunde und Vertrautheiten die das Leben hier heimelig machen – ich freu mich jedenfalls wieder aufs normale Leben, und das regelmäßige blog-schreiben pausiert nun vielleicht auch mal wieder.

Safaga

Posted by on 16 Apr 2013 | Tagged as: ... ? ...

Endlich mal wieder, Tauchen! Eine Woche Tauchurlaub in Ägypten, keine schlechte Wahl. Andere wählen anders, darum gibt es aktuell keine Touristen hier. Also fast keine, im Hotel (der Eigentümer spricht bayrisch, Grüß Gott!) sind noch drei Franzosen, die auch zum Tauchen hier sind, sonst ist alles leer. Im Tauchcenter bin ich der einzige Gast, schade eigentlich, die Leute (Diko, Ahmed) sind prima aber haben halt grad keine Kundschaft.

vom Schiff
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Alle Touristen sind durch die Veränderungen verunsichert, okok, nach Kairo würde ich vielleicht auch grad nicht fahren wollen, aber hier ist man eben auch weit weg von allem Trouble den Ägypten gerade durchlebt. Die meisten finden die Veränderungen gut, allerdings sind in Safaga alle vom Tourismus abhängig. Keine Touristen, kein Geld – so ist auch die Einstellungen zu den Veränderungen wechselhaft. Auf jeden Fall ist Mursi keine Alternative, dass scheint einstimmig hier so zu sein. Was sie zu Facebook sagen, weiß ich allerdings nicht wirklich…

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Tauchen, jeden Tag. Ich bleib schon etas länger unter Wasser als vorher, aber brauch immer noch mehr Sauerstoff als alle anderen – drum bekomm ich ab morgen ne größere Luftflasche. Will ja schliesslich nicht immer der Erste sein, der wieder ausm Wasser kommt. Obwohl, die anderen (das Tauchboot teilen sich mittlerweile mehrere Tauchcenter) Taucher sind alle schön durchgefrohren nach einer Stunde in 24Grad warmen Wasser…

Zu sehen gibts Fische aller Farben, wenn man den richtigen Tauchguide hat auch Fische ohne Farbe (Steinfische), die als solche erstmal gar nicht zu erkennen sind. Und Korallen, verrückt was da unter Wasser so wächst, und das alles dreidimensional zu erkunden ist schon klasse. Heut war auch das erste mal Wracktauchen angesagt, naja, war nich so doll, aber vielleicht fühlen sich alle wie Schatzsucher wenn die ne vor 20 Jahren versunkene Fähre anschauen – is auch nur ein kaputtes Schiff voller Lebensenden.

Nun, dann schau ich mir doch lieber tausendjahre alte Gräber im Sand an. Also, Am Wochenende noch schnell nach Luxor, da soll es ja paar alte Steine geben. Doch vorher, tauchen tauchen tauchen, und vieleicht ein Pfeifchen zwischendurch 🙂

 

ne Ausnahme machen

Posted by on 06 Dez 2010 | Tagged as: ... ? ...

Ab und zu muss man mal eben ne Ausnahme machen. Dachte sich die spanische Regierung. Und hat es ihren Fluglotsen mal so richtig gezeigt!

Also, was tun wenn ein Streik nicht so verantwortungsvoll geführt wird wie das in Deutschland üblich ist und genau dort ansetzt, wo den Profitmachern Macht demonstriert werden kann? Was tun wenn sich Gewerkschaften statt um Internetüberwachung mal um die tatsächlichen Belange ihrer Arbeitnehmer kümmern? Genau, man unterstellt den Laden dem Militär, ruft den Ausnahmezustand aus und droht dann einfach jedem, der nich wieder fleissig arbeitet, mit jahrelangem Knast.

Verständlich, schliesslich wollten ausländische Tpuristen in ihren Urlaub und auch Spanier auch in ihren Urlaub und wer nicht noch alles auch irgendwohin. Pakete bleiben sicher auch irgendwo liegen, wichtige ‚just-in-time‘-Produkte kommen ‚just-too-late‘.

Und auch für Kreuzfahrturlauber kommt es nicht gut, wenn mal kein Flieger geht. Die Passagiere können hier nicht von Bord, die neuen kommen nicht pünklich an. Klar, das war für alle etwas stressig, mal eben zwei Tage lang in Teneriffa zu bleiben und dann zu hoffen, dass irgendwann wieder ein Flieger geht. Auch die Route ist komplett durcheinander, alles eben anders als geplant.

Darum, Ausnahmezustand. Und wer nicht wieder an die Arbeit geht, geht in Knast. Solln die doch froh sein, dass die nicht nach Militärrecht sofort gekillt werden – ein hoch auf den demokratischen Normalzustand!

viltstängsel upphör

Posted by on 19 Okt 2010 | Tagged as: ... ? ...

Grad noch nen Urlaub in Schweden verbracht, und dabei an Lieder aus alten Zeiten erinnert worden. Und wenige Tage später klingelt das Telefon und durch den Hörer fragt jemand: „Wie spontan sind Sie denn?“. Gute Frage. Ja, wie spontan bin ich eigentlich?

Tierpark Gera

Nun, trotz der aktiven Erholung (!) inclusive Vortragsreise und Umzugsausflug hat der Sommer ja nun doch irgendwie sein Ende gefunden. Es gab viel Sonne, viele liebe Menschen und doch insgesamt zu wenig Zeit. Sogar zum hacken bin ich wieder mal gekommen – nur die entsprechenden Blogeinträge fehlen irgendwie.

Rostock, Blick aus meinem Fenster

Na, manchmal muss man eben wieder. Wieder Schreiben, genauso wie wieder Boot fahrn. Beides mach ich nun, mal schauen wie regelmässig. Weil ich so spontan bin!

Angst statt Freiheit statt Angst

Posted by on 13 Sep 2009 | Tagged as: ... ? ...

Geht ja ab wie immer bei euch da drüben, da waren wohl die Einsatzkräfte vom Demokonzept nich wirklich überzeugt. Vielleicht dann doch wieder mal anderen Angst machen? Grüße an alle die für mich und alle Schnarchnasen mit demonstriert haben.

on the road again

Posted by on 18 Jul 2009 | Tagged as: ... ? ...

Nach einem herrlichen Strandfest letzte Woche musste ich mir diese Woche natürlich noch ein extra Geburtstagsgeschenk machen. Hab ja nun fleißig alle notwendigen Zettel zusammengesammelt und darum durfte ich nun endlich ein eigenes Moped haben. Auch wenn ich’s nicht geschafft habe, das vorhandene von Indien hier her zu organisieren – ein anderes tut’s ja auch.

Also, sieben Unterschiede sind zu finden. Oder mehr, wie ihr wollt…

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Enfield, meine. 500ccm

Und es gibt auch Gemeinsamkeiten. Hab ich doch auch bei meinem ersten Bike in Indien genau das gleiche erlebt. Dort zwar gleich bei der ersten Fahrt, aber ich konnte auch diese Woche melancholisch werden. „Benzinhahn auf, und die Brühe läuft nur so raus. Schit.“ Genau, nur dass hier keine zwei Kühe später ein experte vorbei kam. Ich war kurz vor Torfbrücke und durfte das erste mal seit über einem Jahr Enfield basteln. Yeah.

Aber gefahren bin ich seit dem auch, klar. Und macht Spaß, war genau die richtige Wahl. Und vielleicht gibts auch noch ne Enfield-Tour im Sommer, mal sehen. Erstmal gehts allerdings ganz klassisch mit dem Auto von Mami in Urlaub. Slovenien, Berge, Wandern, Kroatien, Meer, Schwimmen. Muss ja auch mal sein, Urlaub im Urlaub!

Rostock

Posted by on 06 Apr 2009 | Tagged as: ... ? ...

Zu Hause, wieder. Angekommen in Rostock. Ganz Deutschland geniesst die Sonne, Berlin testet schon die Modelänge der Miniröcke des kommenden Sommers aus, aber Rostock bleibt noch cool. Leichter norddeutscher Nebel lässt die Sonne milder wirken als anderswo.

Mich störts nicht, ich bin froh wieder hier zu sein. Und für 2,5 Wochen Normalität zu spielen. Ist eindeutig zu kurz meine Zeit hier…

Scheiss Deutschland!

Posted by on 29 Mrz 2009 | Tagged as: ... ? ...

Ja, ich bin zurück. Und hab schlechte Laune. Draussen ists grau, nachts wird allen eine Stunde zum Schlafen geklaut, und dann dies:

Beim Betteln beobachtet: Amt kürzt Sozialhilfe

Wilkommen daheim!

Paris, aber wann?

Posted by on 22 Mrz 2009 | Tagged as: ... ? ..., Zur See

Also ich bin in Paris, soviel steht fest. Mittendrin der Eiffelturm, daran ists leicht zu erkennen. Drumherum und ebenso mittendrin sind viele Touristen, wieder mittendrin bin ich. Aber irgendwie war das doch anders geplant, so mit Frühlingswärme, Sonne sitzen und Bier trinken.

Stattdessen graue Regenwolken, bittere Kälte, Sibirien! Bibbernd Reste des Sonnekönigs bestaunen (glaub ich, hab gesehen wie die Polizei am Luvre einen großen Plastiksack entsorgt hat!) und Eiffelturm von unten mit Leuchtreklame „limited visibility“ angaffen. Boot fahren, Indisch essen, ein Tourist der Touristen beglotzt. Und sich fragen stellt…

Wer hat all den ganzen Kram hier gebaut, wo ist das Arbeiterdenkmal? Ist das baroke Herz Frankreichs am elegant-bourgeoisen Auftreten der Franzosen (an sich!) Schuld? Brauch ich wirklich ne neue Kamera, wo doch offenbar alles und jedes tausendfach fotographiert wird? Ist die Weltwirtschaftskrise(tm) schuld an der Kälte? Wann bin ich eigentlich hier? = Wann ist Frühling? = Wo ist Frühling?

Zuviele Fragen, drum Tatsachen. Ich fahr morgen mit meiner Liebsten (die ich in Paris treffe, aha) nach Nantes und werde dort den Frühling suchen. Genau. Es ist doch herrlich!

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