Nach der vorgeplanten Ankuft in Negombo, am Weststrand Sri Lankas, hab ich erstmal Ruhe bewahrt. Das Hotelzimmer hatte nen Balkon mit Blick zum Strand mit Palmen, genau was ich wollte um mich in Gedanken und Buecher zu vertiefen. So hab ich dann auch zwei Tage fast nur aufm Balkon verbracht, immerhin geschuetzt vor der bratenden Sonnehitze.

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Klar gings auch ab und zu auf Nahrungssuche, schliesslich muss man ja leben. Bier gabs auch, aber gemuetlich. Die Kontakte mit Touristen gingen gegen Null, da waren die Einheimischen schon kontaktfreudiger. Im Angebot waren Decken, Handtuecher, eine neue Brille, eine neue Frau, nach Ablehnung ein neuer Mann, Ausfluege zu den schoensten Plaetzen der Insel sowie Katamarantouren. Doch selbst als mir eine attraktive 20jaehrige ‚i love you‘ ins Ohr fluesterte, konnte das fuer mich nur eins bedeuten – ich muss hier weg.

Drum wird nun die Insel erkundet, juhuu, das Reisefieber hat mich gepackt und heute nach 7 Stunden Busfahrt auch fast umgehauen. Unterwegs unglaublich schoene Landschaften, fruchtbar is der Acker hier auf jeden Fall. Die Reise ging in die Mitte der Insel, nach Sigiriya. Dort ist ‚the country’s memorable single attraction‘, sagt mein Reisefuehrer. Hab ich zwar heut schon von Ferne gesehen, aber morgen wird dann der 200m hohe Berg, der mitten im platten Land steht und ein Rueckzugsort fuer Bhuddisten war auch mal bestiegen.

Ahso, Bilder gibs irgendwann spaeter und der Text kommt natuerlich auch erst ins Netz, wenns Netz gibt. Klar!