Heut wars dann wieder mal soweit. Früh aufgestanden, das Dorf war natürlich schon längst wach, und dann erstmal zur Pferdebasis gelaufen. Dort erwartete uns schon Raoul, der Pferdetourguide und Rebecca, die gemeinsam mit uns eine Reittour zu den Highlights der Gegend gebucht hatte.
Da größte Highlight waren wir natürlich selbst, nachdem wir standesgemäß mit Lederschutzdingern für die Hosen und traditionellen Sonnenhüten ausgerüstet wurden. Andere Highlights waren eine blaue Lagune, die trotz Sonnenhitze niemanden von uns zum schwimmen ermuntern konnte. Da warten wir mal lieber auf die warme Karibikbrühe, die gibts ja ab nächste Woche.

Cowboygirls
keine Sonnenuhren

Ausserdem gabs Dinosaurier-Skelette zu sehen, die lebten hier im Tal als drumherum noch keine Berge waren und der Strand bis vor die Haustür ging. Wir konnten nämlich auch erfahren, dass damals hier alles etwas flacher war und erst durch das Auftreffen der südamerikanischen Platte (oder wie die heisst) auf die pazifische Platte mit einem riesigen Knall die Anden geformt wurden. Hat nur paar Millionen Jahre gedauert…
Abschliessend gabs nen Park mit Riesenpenissen zu sehen, auch die waren alt, wenn auch nicht aus der Zeit der Saurier. Aber auf jeden Fall sehr kreativ, hatte, so vermute ich mal ganz mutig, was mit Fruchtbarkeit zu tun (auch wenn mein Computerwörterbuch hier ‚Fruchtsalat‘ vorschlägt.
Jedenfalls kann man als Cowboygirl ganz schön was erleben, hier aufm Dorf. Schaun wir mal was es die nächsten Tage noch so gibt…