Ich habs wieder mal geschafft ans richtig Dicke Ende des Netzes zu kommen. Nicht für lange zugegeben, da ich natürlich abhängig von der Batterie meines Laptops bin. Komische Steckdosen die die haben hier. Aber lange genug, um euch wenigstens mal für die Grüße zu danken und im Gegenzug Bilder von meinen Rundreisen zum neidisch werden anzubieten (die Bildergallerie hat jetzt auch ne SlideShow, unter den Bildern in der Gallerie ist ein link…)

3045

Grad bin ich nämlich in Santo Domingo, Dominikanische Republik und geniesse meinen ersten Sonntag seit zwei Monaten indem ich in einem verrückt luxuriösem Hotel endlich mal ausschlafe. Nachdem ich gestern Abend mal durch die Strassen gezogen bin um die Jugendkultur hier kennenzulernen.

Jugendkultur geht hier nämlich so, man besorgt sich ein dickes Auto, baut in den Kofferraum unglaublich überdimensionierte Boxen ein und fährt dann abends zu ner populären Gegend neben nem Alkoholladen. Dann kommen noch paar Freunde rum, andere machen das gleiche und so steht aller paar Meter ein Auto mit anderer Musik und anderen Leuten drumherum. Man quatscht und tanz wie in einer Disco, nur eben draussen.

Hin und wieder kommt die Polizei, mit schicken blauen und roten Leuchten aufm Dach und macht passende Lichteffekte. Und schickt diejenigen mit offenen Autotüren und dickem Musikteppich wieder zurück auf die Strasse. Nur, damit sich Minuten später die Musikrichtung und das Auto ändern, ein neuer DJ die Show übernimmt. Klasse.

Schön mal nen Eindruck von der Gegend hier zu bekommen, gelingt mir ja sonst nicht wirklich bei meinem Job. Macht auch mehr und mehr Spass, wenn man die Technik dann irgendwie doch am laufen hält, hat was. Jeder Fehler eine neue Herausforderung, und bisher bin ich damit ganz gut zurecht gekommen. Und mich so schon bis zur Halbzeit vorgearbeitet, nach meinen ersten zwei Monaten wechsel ich nämlich nun auf ein neues Schiff. Daher auch die willkommene Pause an Land, einen Tag frei, yeah!

Nun, neues Schiff, neues Glück. Und hoffentlich mehr Fleiss beim blog-schreiben, so kann das doch nicht weitergehen…